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Der Kampf gegen den Rassismus rockt!

Über Rock Against Racism (Übersetzt: Rock gegen Rassismus oder auch RAR)
geht es in dem Film White Riot mit vielen Band auftritten und unveröffentlichten Aufnahmen von Konzerten und Interviews. Doch was genau ist eigentlich RAR und wo kommt das her?
Rock Against Racism ist eine Bwegung die 1976 von der britischen „Anti Nazi League” ins Leben gerufenen wurde, um der steigenden Anzahl von rassistischen Übergriffen und Verbalattacken ein positives Zeichen entgegenzusetzen.
Gestartet ist das ganze aufgrund einer Bemerkung von Eric Clapton, während eines Konzertes in Birmingham, wo er sagte, dass Enoch Powell recht habe und, dass es zu viele “Ausländer in Großbritannien gebe. Zuvor hatte er allerdings ein Vermögen mit schwarz-Amerikanischer Blues Musik gemacht, so dass es jetzt ziemlich heuchlerisch wirkt, dass er plötzlich nicht will das Schwarze in “seinem Land” leben. Später entschuldigte er sich für diese Aussage, mit der Begründung, dass er betrunken war und unter Drogeneinfluss litt.
Das erste RAR Festival und auch das erfolgreichste fand 1978 statt. 100.000 Demonstranten marschierten damals vom Trafalgar Square bis zum East End, während immer eine “Schwarze” (Reggae-, Ska-) und eine “weiße” (Rock-, Punk-) Band gemeinsam auftraten, wie z.B. The Clash, die Buzzcocks, Steel Pulse, X-Ray Spex und Misty in Roots.
RAR wird oft als Lernmoment dargestellt, als die Idee des institutionellen Rassismus, die von Generationen schwarzer Radikaler entwickelt worden war, zum ersten Mal von Designern und Musikern aufgegriffen wurde und der von Widgery identifizierte Staatsrassismus in die Defensive getrieben wurde.

Quellen: wikipedia.de; independent.co.uk; thequietus.com

23.02.2020, L. Giacomo H.


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