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Posts mit dem Label "Anna" werden angezeigt.

Goldene Adern

In der mongolischen Steppe lebt der Junge Amra mit seiner Familie ein traditionelles Nomadenleben. Hier leben sie im Einklang mit der Natur. Doch die Region in der sie leben, ist im Begriff ein Bergbaugebiet zu werden. Amras Mutter Zaya kümmert sich um die Ziegenherde und Erdene, sein Vater, verdient Geld als Mechaniker und mit dem Verkauf von Käse. Doch Amras Traum ist es, ein Lied aus einer alten mongolischen Sage bei der Show „Mongolia´s got Talent“ zu singen. Adern der Welt, von Byambasuren Davaa, spricht das Thema der Vertreibung der traditionellen Nomaden in der Mongolei an. Die Nomaden in der Mongolei haben Respekt gegenüber der Natur und schöpfen Kraft aus ihren Traditionen. Doch unter der Erde der Mongolei liegen noch viele Bodenschätze, die abgebaut werden. Nomaden die in einer Region leben, was ein Bergbaugebiet werden soll, müssen ihr ganzes Leben dort aufgeben und ihr Land verkaufen und umziehen. Viele Mongolen kämpfen für die Erhaltung ihres Lebensraumes. Über 1 Fünftel ...

"It´s not an easy story but it has a lot of heart"

Interview with Alexandre Rockwell and Lana Rockwell from Sweet Thing We meet the director of Sweet Thing and the actress of Billie Lana Rockwell at the CinemaxX. We are greeted warmly and go over to their hotel because at the CinemaxX it is too loud. We are very happy that the interview worked. We talk briefly about our blog and then the interview starts! Anna: Billie Holiday is a big topic in the film and Billie is also named after her. Why did you choose to include Billie Holiday in your film? Alexander Rockwell (director): There is kind of an aura about Billie Holiday. She has a lot of pain in her life but she’s such an elegant person, she is almost like a dream. There is something very beautiful and kind of dreamy about her but she suffered a lot. I thought she would be a great hero for the protagonist Lana. I thought having Lana named after her would connect her to her father because her father really admired Billie Holiday and he wanted his daughter to have his strength. He wante...

Gewinnerfilm in schwarz-weiß

Sweet Thing erzählt rührend eine ernste und traurige Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Kindheit und dem Alkoholkonsum der Eltern. Hier kann man weinen, geschockt sein und zugleich an manchen Stellen lachen. Billie und ihr kleiner Bruder Nico leben bei ihrem alleinerziehenden Vater. Sie lieben ihren Vater sehr, doch wenn der Alkohol von ihm Besitz ergreift, wird er zu einem anderen Menschen, der sich nicht unter Kontrolle bringen kann. Da er nicht in der Lage ist sich richtig um seine Kinder zu kümmern, sind die Geschwister oft auf sich alleine gestellt. Auch ihre meist abwesende, unverantwortliche Mutter bietet keine Hilfe. Die Familie, die in allen Schwarz-Weiß-Tönen dargestellt ist, führt ein vergessenes Leben. Im Sommer begeben sich die Geschwister und ihr neuer Freund Malik auf ihr eigenes Abenteuer in eine fantastische Welt der Kindheit voller intensiver Momente der Freiheit. „I don´t wanna be a gangster any more“ Der Film Sweet Thing war eindrücklich, weil er unterschie...

In der eigenen Welt gefangen

Eine Kritik zu Pompei Alles still. Ich höre meine eigenen Atemzüge so still ist es. Das „Klick“ von meinem Kugelschreiber hört sich für mich ganz laut an. Ich höre leises rascheln aus dem Publikum. Das Berlinale Intro ist vorbei und alle warten, sind gespannt auf den kommenden Film. Eine lange Stille. Die Vorwarnung für die kommende Stille im Film. Eine lange Straße, mitten in der Einöde, ein Motorrad und zwei Brüder. Sie fahren die Straße entlang. Ein Loch in der Wand, wo die Kinder durchschauen. Striche werden abgekreuzt, Tag pro Tag. Hier ist man zeitlos, in einer eigenen Welt, mit eigenen Regeln, von der Außenwelt abgeschnitten. Alles treibt einfach an einem vorbei. Eine Gruppe lebt in einen kargen, wüstenartigen Gebiet in der Nähe einer Ausgrabungsstätte. Victor und sein kleiner Bruder Jimmy sind hier ganz auf sich allein gestellt. Hier herrscht Einsamkeit und Bedrücktheit. Der Zeitvertreib mit den anderen Kindern hilft hier auch nicht. Doch plötzlich ist Billie da, ein Mädchen, d...

Dem Ziel so nah und doch so fern

Ein Hintergrundartikel über die Situation in Mexiko/USA Wenn ich an Mexiko denke, sehe ich glückliche Menschen, traditionelle Feste und die faszinierende tropische Natur vor mir. Die USA ist hingegen ganz anders. Die USA ist groß, hat viele Staaten und man hört oft und viel in den Medien von ihnen. Jeder möchte mal dort gewesen sein. Doch was trennt und verbindet solch zwei unterschiedliche Länder? Was passiert zur zeit in Mexiko und was verbirgt sich hinter diesem mir unbekannten Land? Wieso flüchten jährlich so viele Menschen über die Grenze in die USA und was erhoffen sie sich dort? Mexiko zeichnet sich durch eine sehr vielfältige Natur- und Tierwelt aus und gehört zu den artenreichsten Länder des Planeten. Viele traditionelle Feste wie das “las dias de los muertos” werden jährlich sehr groß gefeiert. Im Norden von Mexiko liegt die 3145 km lange Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Die natürliche Grenze bildet der lange Fluss “Rio Bravo”. Mexiko, das Land welches Nord und ...

„Wir können selber ausbrechen und das Leben feiern." - Im Interview zu "H is for Happiness"

Nachdem am Freitagabend das Publikumsgespräch von vom Eröffnungsfilm „ H is for Happiness “ vorbei ist und das Publikum aus dem Kino herausströmt, tummeln sich Kinder und Kameras vor der blauen Fotowand, um ein Autogramm oder Foto von den beiden Hauptdarstellern zu ergattern oder einfach die vergnügte Stimmung mitzuerleben. Mitten drin Anna und ich, die hier mit dem Regisseuren, John Sheedy, und den beiden Hauptdarstellern des Filmes zu einem kleinen Interview verabredet sind. fGR: Gratulation zum Film. Wie war es für Sie, Generation eröffnen zu dürfen? John Sheedy: Es ist eine große Ehre, der Eröffnungsfilm zu sein. Ich liebe die Berlinale und wollte schon immer mit einem Film dabei sein, deswegen dachte ich diese Sektion würde ganz gut passen. Ich bin zum ersten Mal auf der Berlinale und dann zu erfahren, dass wir das Festival eröffnen dürfen - das war großartig. fGR: Wir haben die Landschaftsaufnahmen und die Natur im Film sehr genossen. Hatten Sie von Anfang an ein Bild vor Aug...