Direkt zum Hauptbereich

DEATH OF NINTENDO

DEATH OF NINTENDO
Nie wieder Nintendo

Regie Raya Martin
Philippinen/USA 2020

Produktion Valerie Castillo Martinez, Kriz G. Gazmen, Marizel Samson-Martinez, Marjorie B. Lachica
Buch Valerie Castillo Martinez
Kamera Ante Cheng
Montage Cyril Aris
Musik Zeke Khaseli, Yudhi Arfani
mit Noel Comia Jr, Kim Chloie Oquendo, John Vincent Servilla, Jiggerfelip Sementilla, Elijah Alejo, Cayden Williams

Tagalog, Englisch
dt. Einsprache · engl. UT · 99 Min.
empfohlen ab 10 Jahren

Sa, 22.02. 13:00 Uhr Urania
So, 23.02. 14:00 Uhr Cubix 8
Mi, 26.02. 10:00 Uhr Zoo Palast 2
Fr, 28.02. 14:00 Uhr CinemaxX 1

Die Erde bebt und die Gefühle brodeln. Gerade noch war für Paolo und seine Freund*innen das neue Nintendo-Spiel das Aufregendste im Leben, und die gelegentlichen Stromausfälle, verursacht durch den nahe gelegenen Vulkan Pinatubo, stellten ihre größte Sorge dar. Doch schon bald wirbeln Mädchen mit buntem Haarschmuck, krude Männlichkeitsrituale und eine geheimnisvolle Geisterjagd den Alltag der Clique in dem beschaulichen Vorort von Manila durchein- ander. Zwischen den emotionalen Epizentren bewahrt anscheinend nur Mimaw einen kühlen Kopf. Raya Martin inszeniert eine in den 1990er-Jahren verortete, poppig-sommerliche Hommage ans Heran- wachsen, in der nicht nur die Eissorten die Farbe wechseln, sondern auch die Beziehungen, der Humor und die Lebensentwürfe.

The earth is trembling and emotions are running hot. Just yesterday the newest game from Nintendo was all Paolo and his friends could think about – while the occasional blackouts caused by the nearby volcano Pinatubo were their biggest concern. Alas, all that has been shaken up forever for Paolo’s sleepy suburban Manila clique, in a dawning world of elaborate feminine hair-dos, crude rituals of masculinity and a mysterious ghost hunt. Mimaw appears to be the only one able to keep a clear head among aftershocks from multiple emo- epicentres. Raya Martin has created a warm, breezy homage to puberty and adolescence with a pop touch, set in the 1990s, in which the protagonists’ relationships, sensibilities and life plans take on new hues.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Insights into the Iranian Judiciary System - A Discussion with Massoud Bakhshi, the director of „Yalda, la nuit du pardon“

During the Berlinale I had the chance to participate in a so-called roundtable with two other journalists. We sat down with the director of „Yalda, la nuit du pardon“ , Massoud Bakhshi, in a small lounge in the press center of the Hyatt. In the film a young woman, Maryam, is sentenced to death because of the murder of her husband. She and the daughter of the murdered man are part of a TV show. If she forgave Maryam, Maryam would be able to live. A dramatic show evolves. While I was a bit nervous at first - having never done anything like that with other „professional“ journalists before - I soon could settle and a really nice and interesting conversation developed. fGR: Forgiveness is one of the major aspects in your film. Can you tell us about this concept in Iran? Massoud Bakhshi: Forgiveness itself is really respected. It is something that every religion values highly. However, in Iran forgiveness actually is part of the judiciary system. It means that if the victim decides to forg...

Ist das Kunst oder kann das weg?

Der Film Irmã hat sprichwörtlich eingeschlagen wie der pinke Meteorit, um den es die ganze Zeit geht - ein Meteorit aus Fragezeichen und sehr durchwachsenen Meinungen. Geht es überhaupt um den Meteoriten und was versinnbildlicht dieser? Nackte Frauen, die (wie wir aus den Nachrichten erfahren) auf einmal überall in Brasilien auftauchen. Alles ist feministisch angehaucht, aber was ist die Botschaft des Films? Allein die Handlung zusammenzufassen fällt mir zumindest schwer. Zwei Schwestern fahren aus ihrer gewohnten städtischen Umgebung raus aufs Land, um ihren Vater zu finden. Ihre Mutter liegt im Sterben und sie müssen klären, wie es anschließend weitergehen wird. Mit ihrer emanzipierten Art fallen sie im Dorf schnell auf. Zwischen den Handlungseckpfeilern: ganz viel Kunst, um es nett auszudrücken. Auch bei einigen Gesprächen untereinander werden wir nicht so richtig schlau aus Irma. Da sich niemand bereit fühlt, eine ganze Kritik zu schreiben, verleihen wir unserer Verwirrung in dies...

Blau meine Augen, bunt das Kleid

Eine Kritik zu Ochite mi sini, rokljata sharena Es ist fast das Ende der Berlinale – der Samstag ist gekommen und nach unzähligen Filmen und Gesprächen über diese ist mein Kopf schon ganz schön voll, meine Augen sehr müde und mein Körper erschöpft. Und trotzdem freue ich mich zu recht früher Stunde nochmal ins Kino zu gehen, denn ich nehme meinen kleinen Bruder, den siebenjährigen Oskar, das erste Mal mit auf die Berlinale um zusammen "Ochite mi sini, rokljata sharena zu gucken", der ab 5 Jahren empfohlen wird. Oskar darf zu Hause nur selten was Schauen und war erst ein paar wenige Male im Kino und so bin ich gespannt, wie er es im Kino aushält. Und nach dem Film bin ich stolz darauf, dass er so stark versucht hat, sich für das Geschehen auf der Leinwand zu interessieren. Hinter … steht eine schöne Idee, wir folgen der dreijährigen Zana auf ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft, sie spielt mit anderen Kindern und findet Freunde, sammelt Schnecken, erschreckt Katzen, isst...