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MEU NOME É BAGDÁ

MEU NOME É BAGDÁ
My Name Is Baghdad

Regie Caru Alves de Souza
Brasilien 2020

Produktion Rafaella Costa, Caru Alves de Souza
Buch Caru Alves de Souza, Josefina Trotta, nach Motiven aus Bagdá, o Skatista von Toni Brandão
Kamera Camila Cornelsen
Montage Willem Dias
mit Grace Orsato, Karina Buhr, Marie Maymone, Helena Luz, Nick Batista, William Costa, João Paulo Bienemann, Gilda Nomacce, Paulette Pink, Emílio Serrano

Portugiesisch
engl. UT · 99 Min.

Di. 25.02. 20:30 Uhr Urania
Mi. 26.02. 13:30 Uhr CinemaxX 3
Do. 27.02. 20:00 Uhr Cubix 8
Sa. 29.02. 15:30 Uhr Zoo Palast 1
Auf ihrem Skateboard rollt sie durch São Paulo. Bagdá trägt die Haare kurz, die Hosen mit hohem Bund, den Pullover gern unter den Gürtel gestopft. Bagdá ist cool, ein Mädchen, das respektiert, wen sie respektieren will – und alle anderen auch schon mal mit nassen Wurf- geschossen attackiert. Ihr Zuhause ist ein eigensinniger, emanzipierter Frauenhaushalt, aber ihre Welt ist die der Suicide Ramps. Dort hängt sie mit ihren Jungs ab, die die Tage mit nacktem Oberkörper, Karten spielend und Brusthaare zupfend verbringen. Wie ihre Protagonistin gleitet die Regisseurin durch den Film: selbstbewusst, originell und mit freiem Schwenk. Und wie Bagdá macht sie auch vor Düsterem nicht Halt, thematisiert Gewalt, Sexismus und Diskriminierung – aber auch Solidarität und Aufbegehren.

Rolling through São Paulo on her skateboard, Baghdad wears her hair short, her trousers pulled up high, and her sweater tucked into the waistband. Baghdad is cool; she is a girl who respects whom she wants to respect – everyone else might find wet clumps of toilet paper hurled their way. She lives in a house of strong-willed, emancipated women and spends her days at the skatepark with a group of guys who like to hang around shirtless, playing cards and plucking their chest hair. Just like her protagonist, the director glides and swivels through the film with free, easy confidence and swaggering originality, not shying away from darker issues like violence, sexism and discrimination – yet also celebrating solidarity and resistance.

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