Direkt zum Hauptbereich

KOKON

KOKON
Cocoon

Regie Leonie Krippendorff
Deutschland 2020

Produktion Jost Hering
Buch Leonie Krippendorff
Kamera Martin Neumeyer
Montage Emma Alice Gräf
Musik Maya Postepski
mit Lena Urzendowsky, Jella Haase, Lena Klenke, Elina Vildanova, Anja Schneider

Deutsch
engl. UT · 95 Min.

Fr. 21.02. 19:30 Uhr Urania
So. 23.02. 17:00 Uhr Cubix 8
Do. 27.02. 14:00 Uhr CinemaxX 1
So. 01.03. 13:30 Uhr CinemaxX 3
Berlin-Kreuzberg ist ihr Mikrokosmos. Überall ist Nora, die stille Beobachterin, mit dabei: Party, Schule, Freibad, Hausdach, Wohnung. Im Schlepptau ihrer großen Schwester und deren Freund*innen zieht sie um die immer gleichen Häuserblocks und fängt Eindrücke ein, die sich im sommerlichen Licht überblenden. Mädchen, die schlank und schön sein wollen. Jungs, die Sprüche klopfen – manchmal verliebt, oft provozierend. Fiese Handykameras und zerbrechliche Teenager*innen. Doch Nora hat ihren eigenen Blick auf die Welt, und als sie Romy kennenlernt, weiß sie warum. Musik liegt jetzt in der Luft, Noras Körper verändert sich und die Raupen spinnen ihre Kokons. Realitätsnah und stets aus der Perspektive der Hauptfigur fängt der Spielfilm den Sommer einer Wandlung ein.

Berlin-Kreuzberg is Nora‘s microcosm. Nora, the silent observer, is always tagging along: At parties, at school, at the pool, on rooftops and in apartments. Nora drifts around the monotonous housing blocks with her big sister and her friends, witnessing events that seem to cross-fade in the summer light. Girls who want to be slim and pretty, boys who say dumb things to provoke or because they are in love. Ruthless smartphone cameras and fragile teenagers. But Nora has her own way of looking at the world, and when she meets Romy, she realizes why. There is music in the air, Nora‘s body is changing, and caterpillars are spinning their cocoons. Realistic and taking on the protagonist’s perspective, this film captures a summer of change.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Insights into the Iranian Judiciary System - A Discussion with Massoud Bakhshi, the director of „Yalda, la nuit du pardon“

During the Berlinale I had the chance to participate in a so-called roundtable with two other journalists. We sat down with the director of „Yalda, la nuit du pardon“ , Massoud Bakhshi, in a small lounge in the press center of the Hyatt. In the film a young woman, Maryam, is sentenced to death because of the murder of her husband. She and the daughter of the murdered man are part of a TV show. If she forgave Maryam, Maryam would be able to live. A dramatic show evolves. While I was a bit nervous at first - having never done anything like that with other „professional“ journalists before - I soon could settle and a really nice and interesting conversation developed. fGR: Forgiveness is one of the major aspects in your film. Can you tell us about this concept in Iran? Massoud Bakhshi: Forgiveness itself is really respected. It is something that every religion values highly. However, in Iran forgiveness actually is part of the judiciary system. It means that if the victim decides to forg...

Ist das Kunst oder kann das weg?

Der Film Irmã hat sprichwörtlich eingeschlagen wie der pinke Meteorit, um den es die ganze Zeit geht - ein Meteorit aus Fragezeichen und sehr durchwachsenen Meinungen. Geht es überhaupt um den Meteoriten und was versinnbildlicht dieser? Nackte Frauen, die (wie wir aus den Nachrichten erfahren) auf einmal überall in Brasilien auftauchen. Alles ist feministisch angehaucht, aber was ist die Botschaft des Films? Allein die Handlung zusammenzufassen fällt mir zumindest schwer. Zwei Schwestern fahren aus ihrer gewohnten städtischen Umgebung raus aufs Land, um ihren Vater zu finden. Ihre Mutter liegt im Sterben und sie müssen klären, wie es anschließend weitergehen wird. Mit ihrer emanzipierten Art fallen sie im Dorf schnell auf. Zwischen den Handlungseckpfeilern: ganz viel Kunst, um es nett auszudrücken. Auch bei einigen Gesprächen untereinander werden wir nicht so richtig schlau aus Irma. Da sich niemand bereit fühlt, eine ganze Kritik zu schreiben, verleihen wir unserer Verwirrung in dies...

Blau meine Augen, bunt das Kleid

Eine Kritik zu Ochite mi sini, rokljata sharena Es ist fast das Ende der Berlinale – der Samstag ist gekommen und nach unzähligen Filmen und Gesprächen über diese ist mein Kopf schon ganz schön voll, meine Augen sehr müde und mein Körper erschöpft. Und trotzdem freue ich mich zu recht früher Stunde nochmal ins Kino zu gehen, denn ich nehme meinen kleinen Bruder, den siebenjährigen Oskar, das erste Mal mit auf die Berlinale um zusammen "Ochite mi sini, rokljata sharena zu gucken", der ab 5 Jahren empfohlen wird. Oskar darf zu Hause nur selten was Schauen und war erst ein paar wenige Male im Kino und so bin ich gespannt, wie er es im Kino aushält. Und nach dem Film bin ich stolz darauf, dass er so stark versucht hat, sich für das Geschehen auf der Leinwand zu interessieren. Hinter … steht eine schöne Idee, wir folgen der dreijährigen Zana auf ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft, sie spielt mit anderen Kindern und findet Freunde, sammelt Schnecken, erschreckt Katzen, isst...